INS Theater Augsburg  e.V.
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Der Kultur-Förder-Verein

Leserbrief an die AZ 2.3.2015
Wimmern ist keine Lösung. Augsburg hat das desaströse Gerede zur Generalsanierung des Theaters nicht verdient. Augsburg ist aufgrund seiner Geschichte, den historischen Bauten sowie seiner berühmten Persönlichkeiten eine kunsthistorische Perle,die es zu erhalten und zu pflegen gilt. Gerade unter dem Aspekt, die Fuggerstraße zwischen Königsplatz und Theater zu einer Flaniermeile auszubauen und mit dem alten Glanz wieder zu beleben, ist das denkmalgeschützte Theatergebäude ein fundamentaler Baustein
des Gesamtkonzepts. Ein Theaterbau ohne Theateraufführungen wäre ein Schwabenstreich höchster Güte und würde weltweit sicherlich höchste „Aufmerksamkeit“ generieren.
Von den immer wieder strapazierten Betrag in Höhe von 235 Millionen € wird nicht zur Kenntnis genommen, dass sich offensichtlich der Freistaat mit einem erheblichen Anteil an den Kosten beteiligen wird. Unter der Annahme einer Beteiligung von 45%, würde das einen Zuschussbetrag in Höhe von 106 Millionen € bedeuten. Die von der Stadt aufzubringenden Kosten würden sich auf 129 Millionen € reduzieren. Eine solche Gelegenheit zu versäumen, wäre purer Leichtsinn. Gerade ist in München die Diskussion über eine neue Konzerthalle voll entbrannt. Alle mit diesem Thema befassten Kräfte in München würden sich über die in Augsburg nicht genutzten Gelder unendlich dankbar zeigen. Wir können nur wünschen, dass all die Leute, die mit ihren sicherlich gut gemeinten Ratschlägen bereits spontan an die Öffentlichkeit getreten sind, die Gelegenheit wahrnehmen, die Informationsveranstaltungen zum Thema „Theaterbausanierung“ zu besuchen, um sich eine sachgerechte Meinung bilden zu können.

 

 

 

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