INS Theater Augsburg  e.V.
 Interessiert - Neugierig - Spontan

Der Kultur-Förder-Verein

Die INS-Reise führte uns im August 2014 nach Luzern und Zürich und stand ganz unter dem Motto: Auf den Spuren von Richard Wagner.

Das Reiseteam verließ pünktlich um 7:45 Augsburg. Nach einer Stunde Fahrtzeit wurde der Wunsch geäußert, die Reise mit einem standesgemäßen Umtrunk und einer ersten Stärkung offiziell beginnen zu lassen. Nach einer zweiten Rast in Lindau ging es direkt nach Luzern.   
 

Luzern wurde um 12:30 erreicht.

Nach der Zimmerbelegung starteten wir erwartungsvoll zu einem ersten kleinen Rundgang in die Altstadt von Luzern. Viel Zeit blieb nicht, weil bereits um 15:00 der Besuch in Tribschen, im dortigen Wagner Museum anstand, welches direkt auf einer kleinen Landzunge am Vierwaldstättersee liegt. Nach einem zwanzigminütigen Fußmarsch entlang des Sees erreichten wir, trotz einiger Irrungen, das angestrebte Ziel.
 

Dank der großzügigen Unterstützung durch König Ludwig konnte Wagner hier sechs Jahre recht unbeschwert leben. König Ludwig weilte drei Mal hier. Mit Cosima´s Unterstützung war es gelungen, dass es nicht ein Daueraufenthalt geworden ist. Friederich Nietzsche besuchte ihn recht häufig. Die Verbundenheit zwischen Wagner und Nietzsche war Schopenhauer gewidmet. Etliche Relikte von Wagners Aufenthalt sind noch zu bestaunen, u. a. sein Hammerklavier.
Es wurde nun Zeit, den Rückweg zum Hotel anzutreten, um sich auf das Konzertereignis mit Daniel Barenboim und seinem West-Eastern Divan Orchestra vorzubereiten.

Der Abend stand ganz im Zeichen der Klassik: Im KKL, dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern.

Dem ersten Teil, welcher der Modernen gewidmet war, folgte der 2. Akt aus Tristan und Isolde, gespielt und gesungen.
Nach diesem beindruckenden Konzertgenuß galt es nun dem leiblichen Wohl genügend Aufmerksamkeit zu zollen.
Die Altstadt von Luzern war unser Ziel.

 
 

Ein geführter Rundgang durch die Altstadt von Luzern gefolgt von einer Bootsfahrt auf dem Vierwaldstättersee beendeten den ersten Teil unserer Reise.
Nach einer Fahrt von ca. 45 Minuten trafen wir in Zürich ein. Unmittelbar nach dem Bezug der Zimmer machten wir uns auf den Weg. Ein Blick auf die Altstadt und die Limat war das erste Erlebnis. Die Altstadt, unser eigentliches Ziel, neben all den engen Gassen, den eindrucksvollen kleinen Läden sowie vielen Gasthäusern erschwerten die Auswahl für das Abendessen.

In Erwartung des letzten Tages unserer Reise nutzten wir die Gelenheit einer kleinen Party im Hotel.

In Zürich bot sich am folgenden Tag ein Besuch in der Wesendonck Villa an. Da es in der Nähe keine Parkplätze gab, nutzten wir die Straßenbahn und erreichten mühelos und stressfrei unser Ziel. Die Wesendonck Villa liegt in einem großen Parkgelände und gehört der Stadt Zürich. Sie wurde von Otto Wesendonck, einem Industriellen aus Deutschland erbaut. Während der Führung konnte das Bild von Richard Wagner, nicht nur auf die innige Selenverwandschaft zu Mathilde Wesendonck bezogen, wesentlich vertieft werden. Richard Wagner wohnte in einem der Familie Wesendonck gehörenden Fachwerkhaus in unmitelbarer Sichtweite der Wesendonck Villa. Wagner bezeichnete es als sein "ASYL".


Der Aufenthalt endete im Sommer 1858, nachdem Minna Wagner einen von Richard Wagner an Mathilde Wesendonck gerichteten Brief Otto Wesendonck zur Kenntnis brachte. Heute ist die Wesendonck Villa ein Ort für immer wechselnde Ausstellungen. 

Zurück per Tram, kurze Stärkung und los ging es zum Stadtrundgang durch die Altstadt von Zürich.
 
Die Ausführungen haben uns einen weiteren Blick in das Leben der Eidgenossen gegeben.
Wir haben sehr viel gesehen und erfahren. Es war ein lohnender Ausflug.